Samstag, 27. August 2016 - 19:00
Film

DDR-Spielfilm von 1968. Die Regie führte Konrad Wolf. Das Drehbuch stammt von Wolfgang Kohlhaase und Konrad Wolf.
Länge: 115 Minuten

April 1945. Als Leutnant der Roten Armee kommt der 19-jährige Gregor Hecker (Jaecki Schwarz) in seine Heimat zurück. Er war acht als seine Eltern mit ihm nach Moskau emigrierten. Bei seinen russischen Freunden fühlt er sich zu Hause, viele der Deutschen geben ihm Rätsel auf. Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, Durchhaltefanatiker, eingefleischte Faschisten und befreiten Antifaschisten aus einem Konzentrationslager… Konfrontiert mit der Vergangenheit versucht Gregor seine eigene Geschichte zu finden.

“Ich war neunzehn” verarbeitet die persönlichen Erlebnisse des Regisseurs Konrad Wolf und seines Freundes Hauptmann Wladimir Gall mit Impressionen seiner „bewegenden Annäherung an die zum ‚Feindesland‘ gewordene Heimat“.

„Der nach Erinnerungen Konrad Wolfs facettenreich in Episoden gestaltete Antikriegsfilm beschreibt ohne Pathos und Larmoyanz die Schrecken des Krieges und macht die Schuld der Deutschen deutlich. Dabei bemüht er sich um ein Höchstmaß an Authentizität, verzichtet auf Idealisierungen und stellt Menschen mit ihren Eigenheiten und Schwächen dar. Trotz der parteilichen Emotionalität bleibt genügend Raum für eigene Assoziationen.“
Lexikon des internationalen Films

Donnerstag, 1. September 2016 - 19:00
Hörspiel

Unter dem Motto "Die Avantgarde der Sehnsucht" präsentiert der Sprechsaal ab dem 1.9. bis zum 17.11. (jeweils Donnerstags um 19 Uhr) 11 Hörstücke zur Mystik von Ronald Steckel. Die Avantgard-Reihe beginnt mit einer Einführung (Länge: 30min) und dem Hörstück "DER EINE GEIST - Huang Po" (Länge: 20min).