KünstlerInnen im Verhältnis zur Macht I // Aufstieg // Film von Larisa Schepitko mit einer Einführung und Diskussion von Grischa Meyer

Film
Freitag, 27. Oktober 2017 - 19:15

Aufstieg
Film
von Larisa Schepitko

105min / 1977

Winter 1942 im einstigen Belorussland: Durch den tiefen Schnee bewegt sich ein russischer Partisanentrupp, darunter auch Frauen und Kinder. Zwei Männer trennen sich von der erschöpften Gruppe, um Lebensmittel zu besorgen. Sie geraten in deutsche Gefangenschaft und einen mörderischen Zwiespalt. (s/w)
KünstlerInnen im Verhältnis zur Macht I // Aufstieg // Larisa Schepitko

Aufstieg ein Film von Larisa Schepitko mit einer Einführung von Grischa Meyer

Aufstieg
Film
von Larisa Schepitko

105min / 1977

Winter 1942 im einstigen Belorussland: Durch den tiefen Schnee bewegt sich ein russischer Partisanentrupp, darunter auch Frauen und Kinder. Zwei Männer trennen sich von der erschöpften Gruppe, um Lebensmittel zu besorgen. Sie geraten in deutsche Gefangenschaft und einen mörderischen Zwiespalt. (s/w)

Larissa Jefimowna Schepitko (russisch Лариса Ефимовна Шепитько; * 6. Januar 1938 in Artjomowsk, Oblast Donezk; † 2. Juli 1979 bei Redkino, Oblast Kalinin) war eine sowjetische Filmregisseurin und Drehbuchautorin.

Die in der Ukraine geborene Larissa Schepitko begann 1955 ein Filmstudium am Gerassimow-Institut für Kinematographie bei Olexandr Dowschenko und Michail Romm. Ihr erster Kurzfilm entstand 1956 als Studentin. 1963 schloss sie das Studium mit ihrem Diplomfilm Snoi ab. Bis zu ihrem frühen Tod vollendete sie zwischen 1966 und 1977 fünf Spielfilme. Ihre Werke zeichneten sich durch eine ungewöhnlich gestalterische Poesie und philosophische Tiefe aus.[1]

Ihr letzter Film Aufstieg (auch bekannt als Die Erhöhung) wurde bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 1977 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. 1979 starb sie während der Dreharbeiten zu ihrem Film Abschied von Matjora bei einem Autounfall. Der Film wurde schließlich 1983 von ihrem Ehemann Elem Klimow vollendet. Bereits 1980 hatte Klimow seiner verstorbenen Frau mit Larissa ein filmisches Porträt gewidmet.

Neben der Arbeit als Filmemacherin trat Schepitko auch als Schauspielerin im Film und am Theater in Kiew in Erscheinung