Rechtsräume besetzen? Carl Hegemann, Christoph Menke und eine Vertreter*in des Kollektivs B6116 im Interview.

Interview
Mittwoch, 6. Dezember 2017 - 19:00

Lars Dreiucker interviewt Carl Hegemann, Christoph Menke eine Vertreterin* des Kollektivs B6112 zu den Themen: Nicht-Liberalismus, Besetzung, Revolution, Kraft.

Rechtsräume besetzen?
Carl Hegemann, Christoph Menke und eine Vertreter*in des Kollektivs B6116 im Interview.

Dieser Tage sprechen viele Sitzungen von Besetzungen. Viele Regierungen sprechen von Bildungen. Worüber diese Sitzungen und Regierungen nicht mehr beraten, ist ihr eigener Leigitimationsrahmen: Das gute alte bürgerliche Recht. Wir werden mit dem Dramaturgen Carl Hegemann, mit dem Philosophen Christoph Menke und mit einer Vertreter*in des Kollektivs B6112 Fragen nach liberalen Rechtsräumen stellen und diese Fragen vielleicht mit postliberalen Ansprüchen beantworten. Wenn alles gut läuft und uns noch Zeit bleibt, beraten wir uns ob mit dem post/anti/nach/liberalen Formen eine Realität im Theater möglich ist, welche nicht ausschließlich in der Codierung Recht/Unrecht verharrt, oder die die Begrenzung durch das bürgerliche Recht sprengt.

Liberalismus, Besetzung, Revolution, Kraft und jede Menge Muße.

Sie sind eingeladen.

Christoph Menke (* 22. November 1958 in Köln) ist ein deutscher Philosoph und Germanist und seit 2009 Professor für Philosophie in Frankfurt am Main. Er gilt als wichtiger Vertreter der 'dritten Generation' der Frankfurter Schule.

Carl-Georg Hegemann (* 6. März 1949 in Paderborn) ist ein deutscher Autor, Theaterschaffender und Professor für Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Seit 2011 ist er auch Dramaturg am Thalia Theater Hamburg.

Victor Aouizerat *1984 - Mitglied des Kollektiv B6112 und angehender Sozialwissenschaftler.