Revolution: Robert Stadlober & Andreas Spechtl: Brik/Majakowski

Lesung
Freitag, 9. Juni 2017 - 19:00

Robert Stadlober und Andreas Spechtl lesen den Briefwechsel zwischen Majakovski und Lilya Brik

Andreas Spechtl, Frontman von der burgenländischen Popband Ja, Panik aber auch Solokünstler und Schauspieler - Robert Stadlober verbindet eine lange Freundschaft. Gemeinsam lesen sie den geheimen Briefwechsel zwischen Wladimir Majakowski und seiner „Muse“ Lilya Brik.

Robert Stadlober ist ein alter Hase im deutschen Filmgeschäft. Denn der Österreicher ist nicht nur als Schauspieler seit 20 Jahren, sondern auch als Musiker aktiv.
Er ist Sänger einer Rockband, kann Gitarre und Mundharmonika spielen, weiß aber auch mit Geige und Trompete etwas anzufangen. Und er betreibt sogar sein eigenes Independent-Label. Dennoch dürfte Stadlober den meisten eher aufgrund seiner schauspielerischen Leistungen in Erinnerung geblieben sein: Spätestens seit seinem Auftritt in Leander Haußmanns „Sonnenallee“ und seiner starken Performance in „Crazy“ hat sich der gebürtige Österreicher in der deutschen Kinolandschaft Fuß etabliert.

Andreas Spechtl ist seit 2006 Sänger, Gitarrist und Songwriter der Gruppe "Ja, Panik", die mittlerweile fünf Alben veröffentlich hat. Im Sommer 2016 wird das erste Buch der Gruppe im Verbrecher Verlag erscheinen. Außerdem produziert Andreas Spechtl gerade die zweite Platte von Christiane Rösinger, die Ende dieses Jahres bei Staatsakt erscheinen wird. Im Juli 2015 hat Spechtl seine erste Soloplatte mit dem Titel „Sleep“ veröffentlicht. Das Projekt ist eine Hommage an den Schlaf und der darin verborgenen Traumwelt als willkommener Zufluchtsort. Musikalisch changiert „Sleep“ als Sound-Montage zwischen Field Recording, Pop und der Polyrhythmik unserer Biosphäre.