Risse in der Megamaschine - Die Krise des globalen Kapitalismus und die Chancen einer sozial-ökologischen Transformation

Diskussion
Vortrag
Mittwoch, 26. April 2017 - 19:00

Der Berliner Autor und Journalist Fabian Scheidler legt in seinem Buch „Das Ende der Megamaschine“ die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen. In einer Spurensuche durch fünf Jahrtausende führt das Buch zu den Ursprüngen ökonomischer, militärischer und ideologischer Macht. Der Autor erzählt die Vorgeschichte und Genese des modernen Weltsystems, das Mensch und Natur einer radikalen Ausbeutung unterwirft. Dabei demontiert er Fortschrittsmythen der westlichen Zivilisation und zeigt, wie die Logik der endlosen Geldvermehrung von Anfang an menschliche Gesellschaften und Ökosysteme verwüstet hat. Die wachsende Instabilität und der absehbare Zerfall der globalen Megamaschine öffnen heute jedoch Möglichkeiten für tiefgreifende Veränderungen, zu denen jeder von uns etwas beitragen kann.

„Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ ist im März 2015 im Wiener Promedia Verlag erschienen und bereits in der 8. Auflage.
ISBN 978-3-85371-384-6, br., 272Seiten, bebildert, ca.19,90 Euro

DerAutor
Fabian Scheidler, geboren 1968, studierte Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin und Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Seit 2001 arbeitet und lebt in Berlin als freischaffender Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. 2009 gründete er mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV (www.kontext-tv.de). Ebenfalls 2009 erhielt er den Otto-Brenner-Medienpreis für kritischen Journalismus. Für das globalisierungskritische Netzwerk Attac war er u.a. als Programmkoordinator des Bankentribunals in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz (2010) tätig. Als Dramaturg und Theaterautor arbeitete er viele Jahre für das Berliner Grips Theater. 2013 wurde seine Oper „Tod eines Bankers“ (Musik: Andreas Kersting) am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz uraufgeführt.